Wer sich in der Küche mal eben schnell leicht in den Finger schneidet, der muss in den meisten Fällen keine Sorge tragen, dass dabei eine Narbe zurückbleibt. Diese Verletzungen betreffen meist nur die Oberfläche der Haut. Die Epidermis schafft es, neue Hautzellen zu generieren, welche in der Folge die entstandene Lücke wieder schließen können. Dabei ist die Wunde nach einiger Zeit wieder vollständig Verheilt, und von da an nicht mehr zu erkennen. Ganz anders verhält es sich bei schweren Verletzungen, oder den Einschnitten einer Operation. Wer selbst etwas dagegen unternehmen will, kann dabei eine Narbensalbe verwenden. Ausführliche Berichte dazu gibt es unter http://narbensalbe-tests.de/. In diesen Fällen sind die Abstände zwischen den verschiedenen Teilen der Hautschichten oftmals zu groß, als dass diese wieder aus demselben Material generiert werden könnten. Dann tritt Bindegewebe an diese Stellen ein, welche sie wieder zuwachsen lässt. Da sich dieses bereits von der Struktur von der normalen oberen Schicht der Epidermis unterscheidet, bleibt dann eine Narbe zurück. Die am meisten vorkommende Art sind die flachen und weißen Narben. Diese verursachen in den meisten Fällen überhaupt keine Probleme, und sind auch optisch nur ein eher kleines Manko. Tiefere Wunden hinterlassen dagegen oft rote Narben. Diese heben sich farblich stark von der Haut ab, und können in vielen Fällen auch unangenehme Beschwerden hervorrufen.

NarbeEchte ästhetische Probleme treten dabei erst auf, wenn es sich um eine hypertrophe Narbe handelt. Dabei wird die Produktion des Bindegewebes etwas zu stark angekurbelt, sodass diese über die Hautschicht hinauswächst. Zwar stoppt das Wachstum an einem gewissen Zeitpunkt, doch die Narbe bleibt zurück. Schließlich gibt es noch die sogenannten Keloide. Dabei handelt es sich um wuchernde Narben, welche ähnlich einem Tumor, das Wachstum des Bindegewebes immer weiter fortfahren lassen. Nach einiger Zeit entstehen so überschüssige Zellklumpen, welche häufig operativ entfernt werden. Dabei schießt die Produktion des Bindegewebes oft weit über die oberste Hautschicht hinaus, sodass sich die Oberfläche der Narbe stark abhebt. Die Keloide zeichnen sich dabei durch eine violette bis rote Färbung aus. Trotz der ungewöhnlichen Optik stellen sie dabei keine echte Gefahr für die Gesundheit dar, sondern sind in erster Linie vor allem ein ästhetisches Problem. Wer dagegen vorgehen möchte, sollte neben der Behandlung durch eine Narbensalbe auch eine operative Entfernung mittels einem kleinen Eingriff in Erwägung ziehen.